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Pauschalförderung

Kassenartenübergreifende Pauschalförderung

Die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe im Rahmen der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung wird als finanzielle Unterstützung der routinemäßigen selbsthilfebezogenen Aufgaben verstanden.

Darunter fallen insbesondere Aufwendungen für:

  • Raumkosten, Miete
  • Büroausstattung und Sachkosten (z. B. PC, Drucker, Büromöbel, Porto u. Telefon, Gebühren für Online-Dienste)
  • Pflege des Internetauftritts/Homepage
  • Regelmäßig erscheinende Verbandsmedien (z. B. Mitgliederzeitschriften) einschließlich deren Verteilung
  • Regelmäßige Schulungen oder Fortbildungen, die auf die Befähigung zur Organisations- und Verbandsarbeit sowie auf administrative Tätigkeiten abzielen (z. B. kaufmännische Weiterbildungen, Weiterbildungen zum Vereinsrecht, PC-Schulungen, Kommunikation),  einschließlich Veranstaltungs-, Teilnahmegebühren, Fahrt- u. Übernachtungskosten
  • Tagungs-, Kongress- und Messebesuche von Gruppen- oder Organisationsmitgliedern
  • Durchführung von satzungsrechtlich erforderlichen Gremiensitzungen (z. B. Vorstandssitzungen, Mitglieder-/Jahresversammlungen, Delegiertenversammmlungen, Sitzungen des wissenschaftlichen Beirats u. Sitzungen verbandsinterner Arbeitsgruppen), einschließlich Veranstaltungs- und Teilnahmegebühren, Fahrt- u. Übernachtungskosten
  • Kosten für regelmäßig stattfindende Aktivitäten und Angebote, die einen engen Bezug zu selbsthilfebezogenen Aufgaben haben.

Die vollständig ausgefüllten Anträge werden in dem Vergabegremium der ARGE Selbsthilfeförderung in Schleswig-Holstein besprochen. Diesem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter aller Krankenkassen/-verbände sowie Vertretungen der Selbsthilfe an. Die Federführung übernimmt jeweils eine Krankenkasse/ein Krankenkassenverband. Die Anträge sind bis zum 31.01. des jeweiligen Förderjahres an die entsprechende Stelle zu schicken.

Die Entscheidung über die Pauschalförderung im Rahmen der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung erfolgt spätestens zum 30.04. eines Jahres.

Nur Anträge von Selbsthilfegruppen, die sich im Laufe eines Jahres neu gegründet haben, können bis zum 01.09. nachgereicht werden – sofern die Gruppen bereits ein halbes Jahr aktiv sind.

Der Nachweis über die Mittelverwendung ist unaufgefordert bis zum 31.01. des Folgejahres bei den vorgenannten Zuständigen einzureichen.